Präzision sichern – Qualität steigern – Ausfälle vermeiden

LASERVERMESSUNG FÜR CNC-MASCHINEN

Für den reibungslosen Ablauf in der Fertigung zählt eines besonders: die Genauigkeit der Werkzeugmaschine. Sie ist das Fundament für stabile Prozesse, hohe Produktqualität und wirtschaftliche Fertigung. Doch diese Genauigkeit ist kein Selbstläufer – sie hängt direkt vom Maschinenaufbau und dem Zustand der Komponenten ab.

Mit modernster Laservermessungstechnologie erfasst MSW MaschinenServiceWest die Maschinengeometrie schnell, berührungslos und hochpräzise. Laserlichtempfindliche Sensoren kommen zum Einsatz, die selbst kleinste Abweichungen im 1/10 Mikrometerbereich sichtbar machen.

So werden Abweichungen durch Verschleiß, Kollisionen oder fehlerhafte Ausrichtung frühzeitig erkannt – bevor diese zu Qualitätsproblemen, Produktionsausfällen oder erhöhten Wartungsaufwand führen. Als präventive Maßnahme trägt die Laservermessung wesentlich zur Prozessstabilität und langfristigen Maschinenzuverlässigkeit bei.

Maschinenzustand von MSW MaschinenServiceWest prüfen lassen – für mehr Sicherheit und Effizienz in Ihrer Produktion.

Vorteile im Überblick

WArum Laservermessung?

Maximale Messgenauigkeit

Schnelle, zeiteffiziente Messung

Ideal für lange Verfahrwege und große Anlagen

Frühzeitige Fehler-Erkennung und präventive Maßnahmen

Normgerechte, aussagekräftige Dokumentation

Maximale Messgenauigkeit

Modernste Lasertechnik erfasst Abweichungen im 1/10 Mikrometerbereich und liefert belastbare, zahlenbasierte Ergebnisse zur Beurteilung von Führungen, Spindeln, Reitstock und weiteren Komponenten.

Besonders bei gebrauchten Maschinen, deren Maschinentisch an den stark belasteten Positionen nicht mehr parallel zu den Tischecken liegt, ist das geometrisch genaue Auflegen eines Winkelnormals oft unmöglich. Der Laser erlaubt hier eine schnelle, berührungslose und dennoch sehr präzise Messung über die gesamte Tischfläche und lange Verfahrwege, sodass auch versteckte oder positionsabhängige Abweichungen sicher erkannt und dokumentiert werden.

Ihre Maschine im Mikrometer-Check: Mit einer Auflösung von 0,1 µm (=0,0001mm) können selbst kleinste Abweichungen erkannt werden.

Schnelle, zeiteffiziente Messung

Die Messung erfolgt berührungslos und benötigt keinen aufwändigen Ausbau von Verkleidungen, Abdeckungen oder Spannmitteln. Messaufbau, Grob‑ und Feinausrichtung sowie das Erfassen mehrerer Messpunkte dauern deutlich kürzer als traditionelle Verfahren mit Hartgesteins‑Normalien.

Ein typisches Beispiel: 1 m Verfahrweg mit 21 Messpunkten und Protokoll in etwa 30 Minuten. Schnellere Messzeiten reduzieren Maschinenstillstand und Prüfaufwand vor Ort.

Geeignet für lange Verfahrwege und große Anlagen

Dank einer Reichweite des Lasermoduls von bis zu 30 m können Geradheit, Ebenheit und Rechtwinkligkeit auch über sehr lange Messstrecken an großen Maschinen zuverlässig geprüft werden.

Im Gegensatz zu Messbalken, Winkelnormalen oder Prüfbohrungen, die in Länge und Handhabung limitiert sind, ermöglicht der Laser konsistente Messungen über ganze Tische, Portalachsen oder lange Führungen — ohne aufwendige Mehrfachvermessungen oder fehleranfälligen Aufbau.

Frühzeitige Fehlererkennung und präventive Maßnahmen

Laservermessung macht Abweichungen durch Langzeitverschleiß, Kollisionen oder fehlerhafte Ausrichtung frühzeitig sichtbar, bevor sich diese in steigenden Ausschussraten, schlechter Oberflächenqualität oder ungeplanten Stillständen bemerkbar machen. Durch das frühzeitige Erkennen von Trends und Abweichungen lassen sich gezielte Korrekturen, Nachjustagen oder Ersatzteilbeschaffungen vorausschauend planen und Instandhaltungsintervalle optimiert gestalten.

Normgerechte, aussagekräftige Dokumentation

Die Messergebnisse werden numerisch und grafisch ausgewertet, mit Referenzpunkten, Toleranzangaben und Interpretationshinweisen versehen und in einem Prüfprotokoll übergeben – basierend auf dem internationalen Standard ISO 10791-1. Diese Dokumentation eignet sich für Abnahmeprüfungen, jährliche Geometriekontrollen, Gebrauchtmaschinen‑Checks oder Nachweise nach internen Qualitätsvorgaben.

Klare Protokolle erleichtern Entscheidungen zu Justage, Reparatur oder Austausch und dienen als Basis für zustandsorientierte Wartungspläne.

Wie funktioniert eine Laservermessung?

Schritt 1: Sender montieren
Lasersender am festen Maschinenpunkt befestigen, z. B. Futter der Hauptspindel.
Schritt 2: Empfänger anbringen
Laserempfänger am beweglichen Teil, z. B. Revolver oder Werkzeugträger, montieren.
Schritt 3: Grob- und Feinausrichtung
Sender und Empfänger einrichten, Referenzgerade stabilisieren.
Schritt 4: Verfahrweg definieren und Messabstände setzen
Start- und Endpunkt sowie Messlänge festlegen und Messpunkte in definierten Intervallen wählen.
Schritt 5: Messdaten erfassen, auswerten und protokollieren
Messpunkte automatisch aufzeichnen und Referenz bestimmen. Die Ergebnisse gegen Toleranzen prüfen und grafisch und numerisch aufbereiten.
Schritt 6: Übergabe und Maßnahmen
Übergabe des Protokolls, notwendige Justage oder Wartungsschritte besprechen.

Messprogramme und Beispiele

Verlassen Sie sich auf messbare Qualität. Mit unseren Laservermessungen dokumentieren wir Geradheit, Ebenheit, Rechtwinkligkeit und Spindelposition – nachvollziehbar und normgerecht.

Geradheit

Prüfung von Führungen und Verfahrwegen zur Erkennung von Biegung, Durchhang oder Positionsabweichungen über die gesamte Länge – in vertikaler und horizontaler Richtung.

Ebenheit

Ausmessen von Maschinentischen und Aufspannflächen zur Sicherstellung paralleler Bearbeitungsflächen und homogenem Werkstückkontakt.

Rechtwinkligkeit

Überprüfung der Achsbeziehungen zueinander zur Sicherstellung korrekter Winkel zwischen X, Y und Z sowie zwischen Haupt- und Gegenspindel zu den Maschinenachsen.

Spindelausrichtung

Bestimmung von Mittenversatz und Winkelfehlern zwischen Haupt- und Gegenspindel zur Vermeidung von Lauf‑ und Rundlauffehlern.

Lassen Sie uns Ihre Maschinengeometrie gemeinsam optimieren. Jetzt Termin vereinbaren!

Häufige Fragen

FAQs zur Laservermessung

Was wird bei einer Laservermessung geprüft?

Wir erfassen Maschinengeometrie und Geradheit von Führungen (vertikal und horizontal), Ebenheit von Tischen, Rechtwinkligkeit der Achsen, Spindelausrichtung (Mittenversatz, Winkelfehler) und Positionsfehler von Revolver, Wiederholgenauigkeit von Rundachsen usw.

Bei Maschineninbetriebnahme, jährlichen Geometriekontrollen, Gebrauchtmaschinen‑Checks, nach Kollisionen oder bei auffälligen Qualitäts- bzw. Rundlauffehlern.

Die Messung ist deutlich schneller als klassische Verfahren. Beispiel: 1.000 mm Verfahrweg mit 21 Messpunkten inklusive Protokoll in rund 30 Minuten; längere Strecken skaliert entsprechend.

Mit modernen Lasern werden Abweichungen im 1/10 Mikrometerbereich (=0,0001mm) erfasst; Ergebnisse sind numerisch und grafisch auswertbar und reproduzierbar.

Sender am festen Maschinenpunkt montieren, Empfänger am beweglichen Teil anbringen, Grob‑/Feinausrichtung, Verfahrweg und Messpunkte festlegen, Messdaten aufnehmen, auswerten und protokollieren. Aufwändige Demontagen sind in der Regel nicht nötig.

Ja. Das Lasermodul erlaubt Messreichweiten bis zu etwa 30 m, sodass lange Führungen und große Tische präzise und ohne mehrfache Aufbauten überprüfbar sind.

Ja. Sie bekommen ein normorientiertes Prüfprotokoll mit numerischen Werten, Grafiken, Toleranzbewertung und konkreten Empfehlungen für Justage, Wartung oder Ersatzteile.

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